Allgemeine Informationen:
Ort: Split, Kroatien
Baujahr: ca. 295 n. Chr.
Größe: Außenwände: 175-181 x 216 m
Die UNESCO erklärte den Innenstadt-Bereich des Diokletianpalastes im Jahr 1979 zum Weltkulturerbe.
Geschichte:

Der Diokletianpalast (kroatisch Dioklecijanova palaca) ist ein antiker Baukomplex, der als Alterssitz für den römischen Kaiser Diokletian diente. Der Bau wurde in Rekordzeit in den Jahren von etwa 295
bis 305 n. Chr. errichtet. Er zeichnete sich durch seine
außergewöhnliche strategische Lage in der Mitte des
Römischen Reiches aus.
Es handelte sich um ein
zusammengesetztes Bauwerk aus römischer Villen- und
Palastarchitektur, Militär- und Stadtarchitektur sowie
Sakralarchitektur. Der im Grundriss rechteckig erbaute
Palast nahm eine Fläche von etwa 30.000 m² ein
(etwa 215 × 180 Meter).
Die Palastmauern weisen eine Höhe von circa 16 bis 23 m
auf und sind 2 m dick.
Der Palast ist mit zahlreichen importierten Details verziert: Granitsäulen und Sphingen aus Ägypten, Marmor aus Italien und gemeißelten Dekoren von der Insel Prokonez im Marmormeer. Obwohl er in erster Linie zum Wohnen gedacht war, ist der Palast einem römischen Militärlager sehr ähnlich.
Der Palast wurde mit vier Eingängen gebaut: drei vom Festland und einer von der Meeresseite aus. Dieses Meisterwerk bildet heute die Innenstadt der kroatischen Hafenstadt Split und wurde nach der Römerzeit zu einer bewohnten Festung umgewandelt.
Das Problem:
Einfluss der Kapillarfeuchtigkeit auf das Gebäude
Der Diokletianpalast ist seit vielen Jahrhunderten der Kapillarfeuchtigkeit ausgesetzt. Auch Regen und Grundwasser haben zur Folge große Materialschäden und beschleunigen das Verfallen dieses sehr wertvollen Kulturdenkmahls.
Kapillarfeuchte entsteht in Gebäuden, in denen Hydroisolation nicht vorhanden ist. Das Baumaterial Stein ist porös und die Oberflächenspannung des Grundwassers bewirkt das Aufsteigen der Kapillarfeuchte.
Deutliche Anzeichen ansteigender Feuchtigkeit an diesem Objekt sind:
- Unangenehmer Feuchtigkeitsgeruch
- Schimmelentstehung
- Zerbröckelung der Steinfasade
- Hervortreten von Kalk und Nitrat
- Auftreten von Salz auf der Wandoberfläche
- Ausgesprochen kalte Oberflächen
Prozesse die sich auf die Struktur des Baumaterials auswirken
Die Feuchtigkeit bewegt sich durch die Wände und befördert im Wasser gelöste Salze in den Verputz und an die Oberfläche. Wenn die Feuchtigkeit verdunstet und austrocknet, bleiben die Salze nach der Kristallisierung auf der Oberfläche zurück. Da natürliche Kristallisierungsprozesse große Spannungen erzeugen, verursacht der dadurch entstehende Druck große Schäden.
Das Wasser, das sich in der Wand befindet, ändert seinen Aggregatzustand. Die Konstruktion wird wechselhaft im Winter von Frost, im Sommer von Dunst angegriffen. Die Folge ist eine konstante, langsam einschreitende Zerstörung der Konstruktion, beziehungsweise das Abbröckeln des Materials. Dies hat zur Folge dass die Statik der Konstruktion abnimmt.
Die größten Schäden treten in der Regel in denjenigen Wandzonen auf, in denen die Feuchte emporgestiegen ist, beziehungsweise in denen sie stehengeblieben ist.
Die Lösung:
2008. wurde in den Komplex das PROsystem installiert.
Die Resultate:
Die Ergebnisse nach der Installation des PROsystems
Dank dem PROsystem, in den Teilen des Objektes
wo das System installiert wurde hat sich die
Feuchtigkeit schnell und effektiv zurückgezogen.
Mit dem Absickern des Wassers hat sich auch das
Salz gelöst und ist an die Oberfläche ausgebrochen.
Der Trocknungsprozess hat schnell seinen Lauf
genommen, was deutlich sichtbar war.
Der Trocknungsprozess im ganzen dauert abhängig
von der Porosität des Materials, der Wanddicke,
der Wasserdurchlässigkeit des Bodens und den
Atmosphärischen Bedingungen. Hierbei hat die Stadt Split unabhängige Untersuchungen durchgeführt und die Resultate waren sehr gut.
Die Resultate der Messungen der Kapillarfeuchte mit der Elektronischen Methode
(Unabhängige Messungen – Stadt Split)
An allen Messungspunkten sind Fortschritte sichtbar, außer an Stellen wo es durch das Dach Durchregnet.
Allerdings auch hier wird der Trocknungsprozess viel schneller vorhanden gehen.
Der Raum wirkt gemütlicher , die Luft ist frischer, die Luftkonzentration ist besser wegen dem Mangel an Schimmelbildung. Ein Teil des Objektes das mit Schimmel bedeckt war ist deutlich sauberer und das Moos ist ebenfalls trocken und fällt komplett von den Wänden. Das Salz das an manchen Stellen ganz klebrig war hat sich durch den Mangel von Feuchtigkeit Kristallisiert und ist steinhart geworden.
Die graphisch dargestellte Tabelle mit den Ergebnissen
Das Fazit:
Die Resultate sind sehr gut sichtbar. Wie die Resultate zeigen wurde das Objekt vor weiterem Verfall geschützt. Der Modergeruch ist ganz verschwunden und die Wasserflecken an den Wänden sind nicht mehr sichtbar.
Das System muss dauerhaft am Objekt installiert sein so das sich neue Kapillarfeuchte nicht bilden kann.